Interne Kommunikationstrends

Die Gesundheit war in den letzten 2 Jahren unser Hauptanliegen, keine Frage. Aber nicht nur aus persönlicher Sicht, sondern auch aus der Perspektive eines Unternehmens lohnt es sich, sich mit dem Begriff selbst zu befassen. Wenn wir ihn aus dieser Perspektive betrachten, wird deutlich, dass ein gesundes Unternehmen heute über eine solide interne Kommunikationsstrategie verfügen sollte.

Die Pandemie hat sich in Bezug auf die interne Kommunikation in Unternehmen stark verändert. Unternehmen, die sich bisher nicht darauf fokussiert hatten, haben nun begonnen. Wir haben gelernt, dass auch in diesem Bereich ein Bewusstsein dafür geschaffen werden muss, wie man seinen Mitarbeitern mitteilt, was geschieht, und - was noch wichtiger ist - wer es Ihnen mitteilt und über welchen Kanal.

Dies hat dazu geführt, dass viele Unternehmen plötzlich und ohne vorherige Umfrage bzw. Strategie damit beginnen mussten, Inhalte für verschiedene Plattformen zu erstellen. Zudem mussten diese nicht kampagnenbasiert, sondern regelmäßig versendet werden; auch für Mitarbeiter, die nicht aktiv in den internen Kommunikationsfluss eingebunden waren!

Wir haben noch kein endgültiges Rezept, wie man eine interne Kommunikationsstrategie zu 100% gesund hält, aber basierend auf Gesprächen mit unseren Partnern und Statistiken, beschreiben wir in unserem Artikel die Blue Colibri Vorschläge!

# 1 Fokus auf die Mitarbeiter

Der Informationshunger ist mit dem Ausbruch der Epidemie exponentiell gestiegen. Zusätzlich zu den üblichen Management-Briefings mussten Mitarbeiter u.a. zu folgenden Themen  auf dem Laufenden gehalten werden:

  • wie sich das Unternehmen entwickelt,
  • welche neuen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen eingeführt worden sind,
  • oder worauf sie bei der Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz achten müssen.

Neben Informationen ist auch der Wunsch nach Feedback gestiegen, sodass der Einsatz eines Systems, in dem Kollegen Feedback geben bzw. Unternehmensentscheidungen beeinflussen können, von wesentlicher Bedeutung.

Nicht nur innerhalb der vier Wände wurden viele Dinge neu bewertet, sondern auch die Unternehmen haben gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern wichtige Entscheidungen getroffen und somit Ihr Engagement gesteigert.

Wann können wir wieder zurück ins Büro? Welche Art von Arbeit sollen wir verrichten, um das Unternehmen am Laufen zu halten? Es gibt zahllose Fragen, die gestellt werden können, daher ist es umso wichtiger, sich auf das Engagement der Mitarbeiter zu konzentrieren, um sicherzustellen, dass strategische Entscheidungen auf der Grundlage der Bedürfnisse der Mitarbeiter getroffen werden.

Digitale Unternehmensplattformen können den Mitarbeitern zudem die Möglichkeit bieten, sich besser kennenzulernen, indem sie Teamvorstellungen und Nachrichten über Jubiläums-Kollegen erhalten, was in einer isolierten Umgebung eine community-bildende Kraft haben kann.

# 2 Führungskräfte einbeziehen

Wenn etwas Bedeutsames in unserem Leben passiert, wollen wir, dass die Informationen direkt von der Person kommen, die der Information am nächsten steht, weil sie am glaubwürdigsten ist. Denken Sie darüber nach: Wenn wir in einem steckengebliebenen Zug sitzen, wollen wir die Informationen nicht von unseren Mitreisenden erhalten, sondern von dem Lokführer, der uns die richtigen und aktuellen Informationen geben kann. Bei der internen Kommunikation verhält es sich nicht anders. 

So ist es nicht verwunderlich, dass die beliebteste Rubrik bei vielen unserer Partner heute der "CEO-Vlog" ist. Egal, ob es sich um gute oder schlechte Nachrichten handelt, die Mitarbeiter können sie am besten verarbeiten, wenn sie von einer Führungskraft kommen.  Ein ausführliches Management-Briefing ermöglicht es den Mitarbeitern im Voraus Fragen zu stellen, entweder über ein Formular oder in Form eines Kommentars.

#3 Regelmäßige und farbenfrohe Erstellung von Inhalten

E-Mail-Newsletter, Plakate oder mündliche Briefings sollten nun dauerhaft abgelöst und in den digitalen Raum überführt werden, was nicht nur eine Gelegenheit, sondern auch ein Grund sein kann, weiterhin Inhalte zu veröffentlichen und die bisherige regelmäßige Kommunikation zu ersetzen. Auch Inhalte, die regelmäßig und in großen Mengen geteilt werden, sind eine gute Möglichkeit, den Mitarbeitern das Gefühl zu geben, wichtig zu sein, zu informieren und ihr Engagement zu steigern.

Kontinuität geht auch Hand in Hand mit der Möglichkeit, den Inhalten Farbe zu verleihen. Die einseitige Kommunikation von oben wurde durch eine zweiseitige Kommunikation ersetzt, die uns die Möglichkeit gibt, die Community oder sogar die humorvolle Seite unseres Unternehmens durch unsere Inhalte zu zeigen. Das kann ein Bild des Tages, ein Witz oder eine Kolumne zur allgemeinen Informationen sein.

Eine bewusste und gut funktionierende interne Kommunikation hat kontinuierliche, vorgeplante und abwechslungsreiche Inhalte.

#4 Statistik = Strategie

Die zunehmende Sensibilisierung für die interne Kommunikation hat unweigerlich die Zahlen bzw. Statistiken und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen mit sich gebracht.

Ein Administrator überwacht ständig die zugrunde liegenden Statistiken und zieht daraus Schlussfolgerungen und leitet darauf aufbauend die nächsten Schritte ein. Aus den Zahlen lässt sich vieles ableiten:

  • Wie die Mitarbeiter auf eine Nachricht reagieren, welche Nachricht für sie von relevanz ist und welche nicht.
  • Welche Botschaften die Unternehmenskultur verbessern können, worin sind die stärken und schwächen im Unternehmen.

Durch kontinuierliches und bewusstes Monitoring der Statistiken können wir eine interne Kommunikationsstrategie entwickeln, die zu 100 % den Bedürfnisse der Mitarbeiter entspricht.

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